{"id":655,"date":"2019-02-13T19:14:41","date_gmt":"2019-02-13T18:14:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www2.altenbergtrio.at\/?p=655"},"modified":"2019-02-13T19:14:47","modified_gmt":"2019-02-13T18:14:47","slug":"shostakovitch-sonate-fuer-violoncello-und-klavier-d-moll-op-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/shostakovitch-sonate-fuer-violoncello-und-klavier-d-moll-op-40\/","title":{"rendered":"Shostakovitch: Sonate f\u00fcr Violoncello und Klavier, d-moll, op.40"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Dmitrij Shostakovitch<\/h3>\n\n\n\n<p>* 12. September 1906<br>\u2020 09. August 1975<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sonate f\u00fcr Violoncello und Klavier, d-moll, op.40<\/h3>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Komponiert:<\/td><td>Moskva &#8211; Sankt-Peterburg, 14. August &#8211; 19. September 1934<\/td><\/tr><tr><td>Widmung:<\/td><td>Viktor L\u00b4vovic Kubackij (1891-1970)<\/td><\/tr><tr><td>Urauff\u00fchrung:<\/td><td>Sankt-Peterburg (\u201eLeningrad\u201c), Kleiner Saal der Philharmonie, 25. Dezember 1934<br>\nDmitrij Schostakowitsch, Klavier<br>\nViktor L\u00b4vovic Kubackij, Violoncello<br>\n<\/td><\/tr><tr><td>Erstausgabe:<\/td><td>Triton, Sankt-Peterburg (&#8220;Leningrad&#8221;), 1935<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p>Den Fr\u00fchsommer 1934 verbrachte Schostakowitsch im Erholungsheim des  Bol\u00b4shoj Teatr in Polenovo an der Oka. In diesem Ort, der fr\u00fcher Borok  hie\u00df, hatte der gro\u00dfe russische Maler Vasilij Polenov (1844-1927), einer  der Mitstreiter der \u201ePeredvizhniki\u201c, von 1892 bis zu seinem Tode gelebt  und gearbeitet; jetzt, nach der Enteignung des Besitzes und der von  Stalin angeordneten Deportation von Polenovs Kindern, hatte man hier  eine Ferienstation eingerichtet.<br> Rund einhundertzwanzig Kilometer s\u00fcdlich von Moskau liegt Polenovo  mitten in einer dem russischen Herzen besonders teuren Landschaft, etwa  auf halbem Weg zwischen Tschechows Wohnort Melichovo und Jasnaja  Poljana, dem Landgut Lev Tolstojs. Es gibt in dieser Gegend kaum einen  Ort, der nicht in irgendeiner Verbindung mit dem Leben eines gro\u00dfen  Malers, Dichters oder Komponisten st\u00fcnde. Dem unspektakul\u00e4ren, epischen  Reiz dieser Landschaft erlag auch Sergej Prokofjev, der ein Jahr sp\u00e4ter  als Schostakowitsch Gast in Polenovo war und hier an \u201eRomeo und Julia\u201c  (op.64) arbeitete und die \u201eDetskaja muzyka\u201c (\u201eKindermusik\u201c) op.65  schrieb, in der der Zauber dieser l\u00e4ndlichen Idylle un\u00fcberh\u00f6rbar  nachklingt.<br> 1934 war unter den G\u00e4sten zusammen mit Schostakowitsch auch Viktor  L\u00b4vovic Kubackij, der bis 1921 Solocellist des Bol\u00b4shoj Teatr gewesen  war und 1920 eines der ersten sowjetischen Streichquartette, das  Stradivarius-Quartett, gegr\u00fcndet hatte. Er war dem Komponisten nicht  unbekannt: Schostakowitsch hatte nicht lange zuvor in der Wohnung von  Viktors Vater Lev, der ebenfalls lange Jahre als Cellist und Dirigent am  Bol\u00b4shoj Teatr gewirkt hatte, den K\u00fcnstlern des Theaters seine im  Dezember 1932 beendete Oper \u201eLedi Makbet Mcenskogo uezda\u201c (\u201eDie Lady  Macbeth des Mzensker Kreises\u201c) vorgespielt \u2013 und die Direktion hatte  daraufhin die Auff\u00fchrung des Werkes f\u00fcr Anfang 1935 in Aussicht  genommen. In Polenovo kamen Viktor Kubackij und Schostakowitsch einander  n\u00e4her, und als Schostakowitsch nach zweimonatigem Aufenthalt im August  nach Moskau fuhr, hatte er dem Freund die Komposition einer Cellosonate  versprochen. Noch in Moskau nahm er das Werk in Angriff, und schon f\u00fcnf  Wochen sp\u00e4ter, bald nach seiner R\u00fcckkehr nach Sankt-Peterburg, konnte er  die Sonate beenden.<br> <br> Eigentlich h\u00e4tte der Sommer ja der Komposition einer Opernfarce gewidmet  werden sollen; aber die Arbeit daran war schon in Polenovo nach kurzer  Zeit ins Stocken geraten. Ein anderes, weit ehrgeizigeres Projekt befand  sich damals gerade erst in der Anfangsphase: die Komposition der IV.  Symphonie. Da\u00df Schostakowitsch diese Arbeit unterbrach, um die  Cellosonate zu schreiben, hat sicher tiefere Gr\u00fcnde als das Kubackij  gegebene Versprechen. Die IV. Symphonie sollte das Schmerzenskind des  Komponisten werden: Nachdem er das Werk 1936, am H\u00f6hepunkt der ersten  gegen ihn gerichteten stalinistischen Denunziationscampagne, schlie\u00dflich  beendete, wurde er gezwungen, auf die \u2013 schon fixierte und einstudierte  \u2013 Urauff\u00fchrung zu verzichten; erst f\u00fcnfundzwanzig Jahre sp\u00e4ter durfte  Kirill Kondrashin die Symphonie aus der Taufe heben.<br> <br> Es ist wohl nicht zu bestreiten, da\u00df die frische Erinnerung an Polenovo  und die dort \u2013 etwa bei der Lekt\u00fcre der Erz\u00e4hlungen Turgenevs \u2013  besonders lebendig heraufbeschworenen Bilder in der Cellosonate Spuren  hinterlassen haben; aber den Augen des Komponisten wird wohl nicht  entgangen sein, was hinter der scheinbaren Idylle kaum zu verbergen war:  und man sollte gew\u00e4rtig sein, auch die Spuren dieser Einsichten hier  wiederzufinden.<br>  <br> Da Schostakowitsch in den Jahren 1933\/34, vor allem nach den triumphalen  und fast gleichzeitigen Petersburger (22. J\u00e4nner 1934) und Moskauer  (24. J\u00e4nner 1934) Premieren der \u201eLady Macbeth\u201c, im Zenith seines jungen  Ruhmes stand, haben etliche Kommentatoren den gegen\u00fcber den K\u00fchnheiten  dieser Oper deutlich ver\u00e4nderten Ton der Werke dieser Zeit \u2013 der  Pr\u00e4ludien op.34, des Klavierkonzertes op.35 und unserer Sonate \u2013 als  Ausdruck vorauseilenden Gehorsams betrachtet: Schostakowitsch habe sich  mit einer \u201egem\u00e4\u00dfigten\u201c, \u201eallgemeinverst\u00e4ndlichen\u201c, ja \u201ekonservativen\u201c  Tonsprache den Positionen der staatlich verordneten \u00c4sthetik angen\u00e4hert.  Der rasche Erfolg der Sonate, um deren Auff\u00fchrung die russischen  Cellisten beim Komponisten Schlange standen, und die sofort auch im  Ausland von Stars wie Pjatigorskij und Fournier ins Repertoire genommen  wurde, hat ein \u00fcbriges dazu beigetragen, da\u00df dieses Werk bis heute  weithin als unproblematisch und nicht besonders tiefsch\u00fcrfend gilt.<br> <br> Wie grundfalsch diese Einsch\u00e4tzung ist, wird jeder erfahren k\u00f6nnen, der  sich etwas eingehender mit dieser Partitur besch\u00e4ftigt. Wer den  provokanten, bissigen Schostakowitsch der Oper \u201eNos\u201c (\u201eDie Nase\u201c, op.15,  1927\/28) sucht, wird hier freilich nicht f\u00fcndig. Der Komponist hat  seine alles andere als konventionelle Aussage in eine Ebene verlegt,  deren Erfassung genaues Hinh\u00f6ren voraussetzt. Einem Zuh\u00f6rer, der diese  Herausforderung annimmt, wird sich der erste Satz des Werkes (<em>Allegro non troppo<\/em>, im Autograph: <em>Moderato<\/em>)  nicht als das balladesk-sentimentale St\u00fcck darstellen, f\u00fcr das es oft  genommen wird. Er wird hinter dem, was einer nach formalen Schemata  lechzenden Musikwissenschaft mit Kennermiene \u201eSpiegelreprise\u201c zu  benennen gef\u00e4llt (die spiegelbildliche Umkehr der Abfolge von Haupt- und  Nebensatz in der Reprise), etwas v\u00f6llig anderes erkennen: n\u00e4mlich die  erbarmungslose Deformation und unumkehrbare Entseelung des Hauptthemas.  Denn was von diesem Hauptthema, das gewi\u00df eine der eing\u00e4ngigsten  Trouvaillen des Melodikers Schostakowitsch ist, am Schlu\u00df des Satzes in  der Leichenstarre des Largo \u00fcbrigbleibt, ist wirklich nur mehr eine  verlassene H\u00fclle. Vor diesem Hintergrund gewinnt dann auch das  Seitenthema, das dem Unbeteiligten s\u00fc\u00dflich und gef\u00e4llig erscheinen mag,  eine Dimension der Klage, die es der Region des R\u00fchrseligen ein f\u00fcr  allemal entr\u00fcckt. Das abschlie\u00dfende Ostinato k\u00fcndigt schon von ferne den  Starrkrampf des Englischhorns am Ende des zyklopischen ersten Satzes  der IV. Symphonie an \u2013 ein Indiz mehr gegen die behauptete  \u201eHarmlosigkeit\u201c dieser Musik. (Mehr als vierzig Jahre sp\u00e4ter wird  \u00fcbrigens ein solches Quarten-Ostinato, als letztes Ereignis in der sein  \u0152uvre beschlie\u00dfenden Bratschensonate op.147, Schostakowitschs letztes  Wort sein.)<br>  <br> Im darauffolgenden Scherzo (<em>Allegretto<\/em>, im Autograph: <em>Moderato con moto<\/em>,  a-moll) scheint diese Trag\u00f6die keine Spuren hinterlassen zu haben, oder  vielmehr: Dieses Scherzo kennt gar keine andere Aufgabe, als jede Spur  dieses Geschehens f\u00fcr immer zu verwischen. Das funebre Quartmotiv, mit  dem das Hauptthema des ersten Satzes zu Grabe getragen wurde, wird hier  (trotz der anderen Tonart notenident!) in atemlos bem\u00fchter  Gesch\u00e4ftigkeit zu Skalenfragmenten umgekehrt, \u00fcber denen sich ein  holzschnittartiges \u201efolkloristisches\u201c Tanzthema austobt. Das von  Flageolett-Glissandi und Arpeggi begleitete Trio (D-Dur) versucht, aus  diesen manischen Skalenfragmenten eine bukolische Idylle  hervorzuzaubern, durch die eine Zinnsoldatenparade und f\u00fcr einen  Augenblick auch eine Sennerin als schattenhafte Irrl\u00e4ufer geistern (auch  tonartlich \u2013 As-Dur vor dem D-Dur-Hintergrund \u2013 durch den  charakteristischen Tritonusabstand als solche gebrandmarkt). In der ganz  gerafften und v\u00f6llig unvermittelten Coda erscheint dann dieses  \u201ebukolische\u201c Thema pl\u00f6tzlich bis auf die Z\u00e4hne bewaffnet. (Die  Schlu\u00dfgeste, wieder eine abrupte und willk\u00fcrliche Tritonusr\u00fcckung,  diesmal von Es-moll nach A-moll, wird Schostakowitsch am Schlu\u00df des  analogen, aber ungleich radikaleren Satzes der Violinsonate  spiegelbildlich wiederholen.)<br> <br> Doch alle M\u00fchen der Verdr\u00e4ngung erweisen sich als vergeblich: Mit dem <em>Largo<\/em>  (h-moll) wird nicht nur \u00e4u\u00dferlich die Gangart der Beisetzung des ersten  Satzes wieder aufgenommen. Bemerkenswert ist allein schon die gezielte  Anwendung des H-moll-Topos als eines elegischen Archetyps. Das klagende  Recitativ, mit dem der Satz beginnt, wird zweimal wiederholt, das erste  Mal wieder um das aussagekr\u00e4ftige Intervall eines Tritonus, das zweite  Mal um eine kleine Terz nach unten transponiert. Dazwischen tritt ein  achttaktiges Thema, das \u2013 \u00fcber einem die Skalenfragmente des Scherzos in  unendlich gedehnte, schleppende Schritte verwandelnden Ba\u00df \u2013 um ein  punktiertes Dreitonmotiv kreist. Dieses Motiv gliedert auch die  Fortsetzung des Gesanges in das Thema paraphrasierende \u201eVariationen\u201c  (drei davon vor der ersten, zwei vor der zweiten Wiederholung des  Recitativs). Diese eigenwillige statische Form entspricht vollkommen dem  Inhalt des Satzes, dessen Sinn sich nur im R\u00fcckblick auf das Geschehen  des Kopfsatzes erschlie\u00dft.<br> <br> Das Finale des Werkes (<em>Allegro<\/em>, im Autograph: <em>Allegretto<\/em>)  scheint, befreit von dessen manischen Z\u00fcgen, die burleske Stimmung des  Scherzos weiterf\u00fchren zu wollen. Es pr\u00e4sentiert sich als ein Kettenrondo  der Gestalt ABACADA-Coda. Die fr\u00fchklassische Modelle parodierende  Textur des Ritornells (A), der sp\u00f6ttische Ton der hier unangefochten  dominierenden Marschelemente sowie schlie\u00dflich die einen vulg\u00e4ren  Foxtrot evozierende zweite Episode (C) \u2013 all das schafft eine Atmosph\u00e4re  spielerischer Distanz und artifizieller Stilisierung. Gest\u00f6rt wird  diese Eindimensionalit\u00e4t durch die wirkungsvoll placierten Eckepisoden  (B, D), die dieser fast rokokohaften Nonchalance Bilder von roher Kraft  entgegensetzen; vor allem die letzte dieser Episoden (D) wirkt  entschieden wie ein Fremdk\u00f6rper und enth\u00e4lt <em>in nuce<\/em> ein wenig von  der barbarischen Frenetik, auf der die unwiderstehliche Wirkung des  ber\u00fchmten Presto-Fugatos im ersten Satz der IV. Symphonie beruht.<br> <br> Wie der Komponist selbst sein Werk einsch\u00e4tzte, erhellt vielleicht am  besten aus der Tatsache, da\u00df er es \u2013 zusammen mit der Violinsonate und  der damals erst zu schreibenden Bratschensonate, die sein letztes Werk  wurde (op.147) \u2013 im Mai 1975 f\u00fcr den zur Er\u00f6ffnung der folgenden Saison  der Petersburger Philharmonie geplanten Autorenabend ausw\u00e4hlte, den er  selbst nicht mehr erleben sollte.<br><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\">\u00a9 by Claus-Christian Schuster<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dmitrij Shostakovitch * 12. September 1906\u2020 09. August 1975 Sonate f\u00fcr Violoncello und Klavier, d-moll, op.40 Komponiert: Moskva &#8211; Sankt-Peterburg, 14. August &#8211; 19. September 1934 Widmung: Viktor L\u00b4vovic Kubackij (1891-1970) Urauff\u00fchrung: Sankt-Peterburg (\u201eLeningrad\u201c), Kleiner Saal der Philharmonie, 25. Dezember 1934 Dmitrij Schostakowitsch, Klavier Viktor L\u00b4vovic Kubackij, Violoncello Erstausgabe: Triton, Sankt-Peterburg (&#8220;Leningrad&#8221;), 1935 Den Fr\u00fchsommer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":{"0":"post-655","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-duos-klavier-violoncello","7":"entry"},"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.1","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/655","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=655"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/655\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":656,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/655\/revisions\/656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=655"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=655"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=655"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}