{"id":587,"date":"2019-02-13T17:47:55","date_gmt":"2019-02-13T16:47:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www2.altenbergtrio.at\/?p=587"},"modified":"2019-02-13T17:48:00","modified_gmt":"2019-02-13T16:48:00","slug":"smetana-trio-g-moll-op-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/smetana-trio-g-moll-op-15\/","title":{"rendered":"Smetana: Trio g-moll op.15"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedrich Smetana<\/h3>\n\n\n\n<p>* 02. M\u00e4rz 1824<br>\u2020 12. Mai 1884<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Trio g-moll op.15<\/h3>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Komponiert:<\/td><td>Prag, September &#8211; 22. November 1855<\/td><\/tr><tr><td>Urauff\u00fchrung:<\/td><td>Erstfassung: Prag, Convict-Saal, 3. Dezember 1855<br>\nBedrich Smetana, Klavier<br>\nOtto von K\u00f6nigsl\u00f6w (1824-1898), Violine<br>\nJulius Goltermann (1823-1876), Violoncello<br>\nEndfassung: G\u00f6teborg, 12. Februar 1858<br>\n\tBedrich Smetana, Klavier<br>\n\tJosef \u00c8apek (1824-1915), Violine<br>\n\tAugust Mei\u00dfner (1833-1903), Violoncello<br>\n<\/td><\/tr><tr><td>Erstausgabe:<\/td><td>Hugo Pohle (sp\u00e4ter: Schweers &amp; Haake), Bremen, 1880<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n\n\n\n<p>Am 6. September 1855 starb Smetanas \u00e4ltestes T\u00f6chterchen Bed\u00f8i\u0161ka (  \u201eFritzchen\u201c) wenige Monate vor ihrem f\u00fcnften Geburtstag an Scharlach.  Was dieser Verlust f\u00fcr die jungen Eltern bedeutete, die schon im Jahr  davor Bed\u00f8i\u0161kas kleinere Schwester begraben hatten m\u00fcssen, klingt in den  (deutsch geschriebenen) Erinnerungen der Mutter nach:<br> <br> \u201eNach verschiedenen Hindernissen kam auch endlich Friedrichs Concert zu  Stand und fand am 26ten Februar [1855] um 5 Uhr Nachmittag statt. Dies  war Friedrichs erstes selbstst\u00e4ndiges Concert in Prag! [&#8230;] Als wir  nach 4 Uhr nach dem Convict-Saal fuhren, wo das Concert abgehalten  werden sollte, war mir recht bange ums Herz, aber Friedrichs Ruhe und  Fritzchens Heiterkeit machten auch mich heiter.<br> Fritzchens erstes und letztes Concert war das ihres Vaters! Wie still  und freundlich war Fritzchen w\u00e4hrend der ganze[n] Dauer des Concertes!  (und das war der einzige Fehler des Concertes, da\u00df es zu lang dauerte!)  Als der Vater heraus kam, um die Symphonie zu dirigieren, stand sie auf,  um ihn zu sehen, und blieb lange so stehen und h\u00f6rte aufmerksam zu. Als  es ihr zu lange dauerte, setzte sie sich wieder nieder und erwartete  geduldig das Ende der Symphonie, als aber dieses kam, sagte sie zu mir:  \u201eNun komme nach Hause, Mama!\u201c Ich erkl\u00e4rte ihr, nun erst werde Vater  allein spielen, und dies gen\u00fcgte, ihr Interesse wieder zu wecken und  wach zu erhalten. Sie st\u00f6rte nicht durch ein einziges laut gesprochenes  Wort, sondern fragte, wenn sie etwas wissen wollte, immer leise und  bescheiden; dabey blieb sie immer freundlich. Wenn ich sp\u00e4ter daran  zur\u00fcck dachte, wie sich dies kleine, 4 Jahre alte Kind da benommen hatte  \u2013 konnte ich es kaum begreifen, wie sie so vern\u00fcnftig und gut sein  konnte! Damals fiel es mir zwar auch auf, aber ich bewunderte es nicht  so \u2013 als sp\u00e4ter, wo mir durch andere Kinder das Ungew\u00f6hnliche, ja oft  Au\u00dferordentliche in Fritzchens Charakter klar gemacht wurde!&#8230;\u201c<br> <br> Neben den erw\u00e4hnten Werken Smetanas \u2013 der 1853 zur Verm\u00e4hlung Kaiser  Franz Josephs geschriebenen vies\u00e4tzigen \u201eTriumphsymphonie\u201c und einer  Reihe von Klavierst\u00fccken \u2013 umfa\u00dfte \u201eFritzchens erstes und letztes  Concert\u201c auch eine Auff\u00fchrung von Beethovens Klaviertrio op. 1 Nr. 2  (G-Dur); und vielleicht hat dieses Werk das kleine M\u00e4dchen besonders  interessiert, denn neben Smetanas bew\u00e4hrten Kampfgenossen, dem Geiger  Anton\u00edn Bennewitz (1833-1926) und dem Cellisten Julius Goltermann  (1823-1876), trat hier Smetanas begabteste Sch\u00fclerin, die elfj\u00e4hrige  Augusta Kol\u00e1\u00f8ova, eine Cousine von Smetanas Frau, als Pianistin auf, der  sp\u00e4ter unter dem Namen Auguste Auspitz-Kolar (1843-1878) eine brillante  Karriere beschieden war. Aus den Erinnerungen des Komponisten und  seiner Frau wissen wir jedenfalls, da\u00df die kleine Bed\u00f8i\u0161ka immer mit  besonderer Andacht den Proben lauschte, die ihr Vater mit Otto von  K\u00f6nigsl\u00f6w f\u00fcr die Kammermusiksoireen an seiner Musikschule abhielt, und  es war sicher in schmerzlicher Erinnerung an diese ungetr\u00fcbten Stunden,  da\u00df er seiner toten Tochter nun ein Klaviertrio aufs Grab legte. Am 22.  November 1855 beendete Smetana die unmittelbar nach dem Tode seiner  Tochter begonnene Partitur; und schon am 3. Dezember, etwas mehr als  neun Monate nach jenem \u201eersten und letzten Concert\u201c, erklang an der  selben Stelle, an der Bed\u00f8i\u0161ka ihrem Vater so aufmerksam zugeh\u00f6rt hatte,  die Totenklage, die sie unsterblich machen sollte.<br> <br> Smetana hatte als Rahmen f\u00fcr die Urauff\u00fchrung des bedeutendsten seiner  bisherigen Werke, dem er die Opuszahl 9 zugedacht hatte, die  Quartettsoir\u00e9en seines deutschen Freundes Otto von K\u00f6nigsl\u00f6w, gew\u00e4hlt,  in deren Rahmen er in den Wochen davor und danach auch mit zwei  Beethovenschen Werken (op. 70 Nr. 2 und op. 97) auftrat. (Die in der  Sekund\u00e4rliteratur wiederholt vorkommende Behauptung, der Geiger der  Urauff\u00fchrung sei Anton\u00edn Bennewitz gewesen, l\u00e4\u00dft sich zwar weder durch  den Programmzettel noch durch die Rezensionen der Auff\u00fchrung eindeutig  widerlegen; obwohl in keiner dieser Quellen ausdr\u00fccklich betont wird,  K\u00f6nigsl\u00f6w habe den Violinpart des Trios gespielt, l\u00e4\u00dft sich aber kein  Grund finden, warum der Primgeiger diese Aufgabe an seinen Juniorpartner  im Quartett abgetreten haben sollte. In Smetanas Brief an Ludev\u00edt  Proch\u00e1zka vom 26. September 1877 werden K\u00f6nigsl\u00f6w und Goltermann dann  ausdr\u00fccklich als Interpreten der Urauff\u00fchrung erw\u00e4hnt.) <br> <br> Da\u00df das neue Werk die Zuh\u00f6rer mitgerissen habe, k\u00f6nnen auch die Kritiker  nicht leugnen \u2013 aber wie wenig ihnen diese Zustimmung und das Werk  selbst behagt, tritt hinter manchen diplomatischen Wendungen und  Windungen recht unverhohlen zutage. Es lohnt sich, einen Blick auf die  Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Smetana tief verletzende Ablehnung zu werfen.<br> <br> In den Jahren von Smetanas Kindheit hatte sich in Prag ein Kreis junger  Musikenthusiasten zusammengefunden, die sich jenen \u201erevolution\u00e4ren\u201c  Idealen verschworen hatten, die Robert Schumann in der 1834 gegr\u00fcndeten  Neuen Zeitschrift f\u00fcr Musik so begeisternd vertrat. Einige Jahre  hindurch bildeten die Prager Musikfreunde sogar die zahlenm\u00e4\u00dfig st\u00e4rkste  Abonnentengruppe von Schumanns kampflustiger Zeitschrift. Dieser  \u201ePrager Davidsbund\u201c umfa\u00dfte eine Reihe brillant begabter Melomanen, von  denen nur wenige die Musik zu ihrem Lebensberuf erkoren, w\u00e4hrend die  meisten der geliebten Kunst als Kritiker dienen zu k\u00f6nnen meinten.  Geistiger Mentor des Kreises war ein Vertreter der Generation von  Schumanns Lieblingsdichter Jean Paul, der Professor der \u00c4sthetik Anton  M\u00fcller (1762-1843), der seit 1826 in Prag lehrte. Schumanns eigene  Generation war mit dem Juristen und sp\u00e4ter als Komponist erfolgreichen  Johann Friedrich Kittl (1806-1868) und dem Pianisten Franz Ulm  (1810-1881) vertreten. Kittl wirkte von 1843 bis zu den  Revolutionswirren, die ihn in die Verbannung trieben, auch als Direktor  des Prager Konservatoriums und war nebenbei ein Parteig\u00e4nger von Liszt  und Berlioz und Duzfreund von Wagner \u2013 so wenig war damals noch die  \u201eNeudeutsche\u201c von der \u201eMendelssohn-Schumannschen\u201c Schule geschieden.  Ulm, der sich als Duopartner von Henriette Sontag und Adrien Fran\u00e7ois  Servais einen Namen gemacht hatte, schrieb unter dem Namen \u201eBarnabas\u201c  vielgelesene Rezensionen. In August Wilhelm Ambros (1816-1876), der sich  in seinen Kritiken \u201eFlamin, der letzte Davidsb\u00fcndler\u201c nannte, hatte die  Bewegung ihren vielbewunderten Polyhistor \u2013 der erfolgreiche  Staatsanwalt war auch als Professor der Musikgeschichte t\u00e4tig. In seinem  Schatten und ganz unter seinem Einflu\u00df unternahm schlie\u00dflich auch der  Prager Iusstudent Eduard Hanslick (1825-1904) mit dem Davidsb\u00fcndlernamen  \u201eRenatus\u201c seine ersten kritischen Gehversuche, in denen ihm wiederum  der noch j\u00fcngere Karl Tobisch (1828-1889) unerschrocken nachfolgte. Der  Kreis umfa\u00dfte noch eine ganze Reihe weiterer schreibfreudiger  Musikliebhaber, wie etwa den Finanzbeamten und Amateurkomponisten Josef  Heller, der sich in doppelter Anspielung auf seinen b\u00fcrgerlichen Beruf  und Namen als Kritiker \u201eObolus\u201c nannte, oder den Pianisten I. E. Hock,  der schlicht als \u201eBenjamin\u201c firmierte. Schumanns kritischer Impetus fand  so in Prag ein  spezifisch abgewandeltes und abgeschw\u00e4chtes Echo \u2013 denn  so unterschiedlich auch die Charaktere dieser Prager Davidsb\u00fcndler  waren, so waren sie sich doch in der Ablehnung von \u201eBizarrerien\u201c nicht  weniger einig als im Kampf gegen das \u201ePhilistertum\u201c. Diese \u201eausgewogene\u201c  Betrachtungsweise (bei der man unwillk\u00fcrlich an Sch\u00f6nbergs Bonmot vom  Mittelweg, der als einziger nicht nach Rom f\u00fchrt, denken mu\u00df) pr\u00e4gt alle  drei \u00fcberlieferten Kritiken, die in den Tagen nach der Urauff\u00fchrung von  Smetanas G-moll-Trio erschienen. Die Pr\u00e4senz Schumanns im selben  Programm (die m\u00f6glicherweise auf die dramaturgische Konzeption Smetanas  zur\u00fcckzuf\u00fchren ist) bietet den drei Rezensenten reiche Gelegenheit zu  kritischen Vergleichen, welche die Lekt\u00fcre dieser Dokumente noch  lehrreicher machen.<br> <br> Am Tag nach der Urauff\u00fchrung berichtete Franz Ulm in der Zeitschrift \u201eBohemia\u201c:<br> <br> \u201eDen Anfang machte [&#8230;] eine heimische Novit\u00e4t, Smetana\u00b4s Trio in  G-moll f\u00fcr Piano, Violin und Cello. Wir hatten schon oft Gelegenheit,  auf Smetana  nicht nur als aus\u00fcbenden, sondern auch als t\u00fcchtigen  productiven K\u00fcnstler hinzuweisen. Je gr\u00f6\u00dfer das moderne, weil zun\u00e4chst  poetische und mehr nebenbei musicalische Talent eines jungen  Componisten, desto gr\u00f6\u00dfere Gefahren drohen der wesentlichen Ruhe des  Schaffens, wenn er sich von den aufregenden Eindr\u00fccken der  gegenw\u00e4rtlichen Muse influenziren l\u00e4\u00dft. Die Unruhe des jetzigen  k\u00fcnstlerischen Wirkens mit seinen gro\u00dfartigen Intentionen, denen die  gleichseitige Urspr\u00fcnglichkeit reiner musicalischer Begabung nur selten  gewachsen, st\u00f6rt nat\u00fcrlich den gleichm\u00e4\u00dfigen Proce\u00df des Werdens; seine  Hast l\u00e4\u00dft des Verstandes Gen\u00fcgen dem nun einmal n\u00f6thigen formalen  Bed\u00fcrfni\u00df der Tonkunst kaum zu. Wir glaubten diese Bemerkungen  vorausschicken zu m\u00fcssen, denn offen gesagt, Smetana\u00b4s Trio schien nicht  zu befriedigen, weil der Inhalt ein ganz und gar eigenth\u00fcmlicher und  demzufolge die Architektonik des Ganzen eine befremdliche. Der  rhapsodische Charakter der einzelnen S\u00e4tze, das Verh\u00e4ltnis derselben zu  einander scheinen beim ersten Anh\u00f6ren zuf\u00e4llig und daher den Forderungen  nach harmonischer Uibereinstimmung zu wenig Rechnung tragend. Es ist  unm\u00f6glich, das Werk en detail zu besprechen; dem ersten Satze mangelt es  allerdings an Klarheit der Gliederung; im zweiten w\u00fcrde die Beziehung  der beiden Altermotive [sic] wohl beim zweiten Anh\u00f6ren Jedem klar  werden; im letzten pr\u00e4gt sich der Inhalt in deutlicher  Uibersichtlichkeit offen aus. Selbst auf die Gefahr hin, mit meiner  Meinung isolirt dazustehen, notire ich das Werk als ein \u00e4u\u00dferst  anregendes. Smetana bringt Erlebtes, k\u00fcnstlerisch vielleicht nicht  harmonisch Vollendetes, aber individuell Reproducirtes. Das ist viel,  das hat, ich glaube es, Zukunft, und nun m\u00f6ge man den Referenten einen  Idioten oder Phantasten schelten; er glaubt seine Pflicht erf\u00fcllt zu  haben, wenn er den \u00e4u\u00dfern Erfolg eines neuen Werkes nicht verschwieg,  dabei aber seine subjective Meinung, sie einigerma\u00dfen begr\u00fcndend, offen  heraus sagt.\u201c<br> <br> Am selben Tag druckte \u201eDer Tagesbote aus B\u00f6hmen\u201c die Rezension des 27j\u00e4hrigen Karl Tobisch:<br> <br> In der 4. Quartettsoir\u00e9e [&#8230;] ward Schumann der K\u00f6nig des Abends. Sein  Quintett f\u00fcr Clavier und Streichquartett (Es, Op. 44) steht obenan unter  dem Sch\u00f6nsten, das der originelle Romantiker geschaffen, und mu\u00df einer  sinnig klaren Stunde sein Dasein danken, wie die nur zu oft verd\u00fcsterte  oder excentrisch durchg\u00e4hrte Kunstindividualit\u00e4t des ungl\u00fccklichen  Tondichters sich deren selten erfreute. Die Themen des ersten Satzes  sind wohlthuend concis und mit herrlicher Ruhe disponirt und vermittelt,  der d\u00fcstere Todtenmarsch des 2te Satzes von hochpoetischer, geisterhaft  sch\u00f6ner Stimmung und Behandlung, wogegen das Scherzo durch seine  meisterlich glatte Form und die brausende Kraft der in allen  Instrumenten vereinigten rollenden Figuren m\u00e4chtig anregt, und das  Finalallegro durch das kunstvolle und doch durchsichtig Klare seines  Baues und durch die prachtvolle Schlu\u00dffuge unsere Bewunderung aufs  H\u00f6chste steigert. Zeigte uns dieses Werk den Meister in seiner  sch\u00f6nsten, gekl\u00e4rtesten Sch\u00f6pferkraft, so begegneten wir ihm auch in der  ersten Nummer des Abends, einem Manuscript-Trio von Herrn Smetana, das  entschieden in Schumann\u00b4schen Formen befangen ist. So weit der Epigone  in eines \u2013 zumal so pr\u00e4gnant eigenth\u00fcmlichen \u2013 Meisters Art einzudringen  vermag, ist Herr Smetana mit Gl\u00fcck gekommen. So ist er mitunter  wirklich der musikalische Jean Paul, ein ruheloser Tourist im Kreise der  Tonarten, der launisch hier seine Motive bunt \u00fcber- und durcheinander  streut, und dort ein einziges mit unersch\u00f6flichem Kram von  Ausschm\u00fcckungen, Imitationen und Variationen \u00fcberh\u00e4uft, dem seine besten  Melodien erst gefallen, wenn er ihnen wenigstens ein Glied ausgerenkt  oder einen bizarren Appendix angeh\u00e4ngt hat. Unter diesen aus vielen  Kammer- und Orchesterkompositionen Schumann\u00b4s allerdings  herauszusch\u00f6pfenden Eindr\u00fccken hat Herr Smetana sein Trio, oder vielmehr  seine dreitheilige Rhapsodie in G-moll geschrieben; denn besonders dem  ersten Satze ist, trotz seinem rhythmisch interessanten Motiv in B,  sp\u00e4ter in G, das pikant instrumental vertheilt erscheint, aber ohne  alles System den Satz \u00fcber auf- und wieder untertaucht, keine  Physiognomie abzugewinnen. Das Andante [sic] ist gemessener in der Form,  aber der Componist, der dabei an die unnachahmlichen Tr\u00e4umereien  Schumann\u00b4scher Adagios gedacht haben mag, ersch\u00f6pft seine Motive in gar  zu breiter, n\u00fcchterner Weise. Der dritte Prestosatz hat ein sehr  gl\u00fccklich erfundenes Thema, voll und breitgliedrig bei aller Rapidit\u00e4t  und meist in zerlegten Accorden sehr wirksam behandelt; aber der Satz  verl\u00e4uft einfach in eine Partie Variationen. Die Aufnahme ds Werkes war  ein succes d\u00b4estime.\u201c<br> <br> Am 6. Dezember erschien die ausf\u00fchrlichste Kritik im gewichtigsten  Prager Presseorgan, der \u201ePrager Zeitung\u201c \u2013 ihr Autor, der als einziger  mit vollem Namen firmierte, war August Wilhelm Ambros:<br> <br> \u201eDen Anfang machte ein neues Trio in G-moll (Manuskript) von Herrn  Friedrich Smetana, der dabei auch (wie sich nach seiner Mitwirkung in  den fr\u00fchern Soir\u00e9en von selbst versteht) den sehr schwierigen Pianopart  mit gewohnter eminenter T\u00fcchtigkeit spielte. Herr Smetana ist schon mit  mehreren Komposizionen hervorgetreten, im verflossenen Jahre unter  Andern mit einem gro\u00dfen Orchesterst\u00fcck; au\u00dferdem liegen verschiedene  Sachen f\u00fcr Pianoforte gedruckt vor: \u201eStammbuchbl\u00e4tter\u201c, \u201ePolka de Salon\u201c  u. s. w. Gleich die Stammbuchbl\u00e4tter zeigten den jungen Komponisten als  r\u00fcckhaltlosen Bewunderer Schumann\u00b4s, auch wenn es nicht anderweitig  bekannt w\u00e4re, da\u00df er diesen Meister vor Allen liebt. Die drei  Salonpolkas schlagen eine \u00e4hnliche Richtung ein. Ich habe es mir oft mit  Schadenfreude vorgestellt, wie irgend eine Vo\u00df oder D\u00f6hler spielende  Honoraziorentochter auf dem Lande sich von den rothen Vogelbeeren des  Titels: \u201eSalon-Polkas\u201c anlocken und das St\u00fcck kommen lie\u00df, und als sie  es aufschlug und spielen wollte, stand sie vor dem Notendickicht wie vor  einem s\u00fcdamerikanischen stachligen Agavenzaun, durch den nicht einmal  ein Jaguar durchkommen kann, geschweige denn eine Honoraziorentochter \u2013  ja, es d\u00fcnkt ihr malizi\u00f6se Ironie, da\u00df der Komponist \u00fcber dieses  f\u00fcrchterliche Fis-dur und das Gemenge von Sext- und Quart-Doppelgriffen  einen Fingersatz geschrieben hat, der ihr ungef\u00e4hr soviel n\u00fctzte, wie  einem, der im Gassenlabyrinth Venedigs den rechten Weg erfragen will,  das stereotype sempre dritto der Venezianer. Wir sahen an allen diesen  St\u00fccken, da\u00df wir es mit einem geistreichen Sonderling zu thun haben. Je  aufrichtiger ich Herrn Smetana\u00b4s Talent und seine r\u00fcckhaltlose und  begeisterte Hingebung an die Kunst sch\u00e4tzen gelernt habe, um so  zur\u00fcckhaltender und besonnener mu\u00df ich mit meinem Urtheil \u00fcber sein  neues Trio sein. Ich bin mit meinem gewohnten Ma\u00dfstabe, mit den  Begriffen, die ich mir von \u00e4hnlichen Werken abstrahirt habe,  herangetreten und habe damit nirgends ausgereicht. Es ist nun gewi\u00df  nichts voreiliger und anma\u00dflicher als das Urtheil: \u201eDiese Musik ist  schlecht, denn ich verstehe sie nicht.\u201c Da das Trio nach dem letzten  St\u00fccke lebhaft applaudirt wurde und ich eben ersehe, da\u00df der Herr  Beurtheiler in einem hiesigen Blatte es mit aller W\u00e4rme lobt, so will  ich gerne glauben, da\u00df die Schuld nur an mir lag, wenn es auf mich einen  mich durchaus verwirrenden Eindruck gemacht hat. \u2013 Es ist merkw\u00fcrdig  genug, da\u00df an demselben Abend Schumann\u00b4s Quintett mit Pianoforte in  Es-dur aufgef\u00fchrt wurde \u2013 dieses reife Meisterst\u00fcck, das sich zu den  Sturm- und Drangkomposizionen aus Schumann\u00b4s erster Periode verh\u00e4lt, wie  die Rede des Mannes zu den unklaren Expektorazionen eines  enthusiastischen J\u00fcnglings. Wirklich m\u00fcssen diese Davidsb\u00fcndlert\u00e4nze,  dieser Karneval \u00fcber vier Noten, selbst die Fis-moll-Sonate zun\u00e4chst als  Opposizion einerseits gegen die zur Zeit ihres Erscheinens herrschende  geist- und poesielose Klingelei und Frivolit\u00e4t der Herz-Czerny\u00b4schen  Manier und andererseits gegen den verstockt pedantischen Konservatismus  der allgemeinen Leipziger Musikzeitung begriffen werden \u2013 so wie auch  die von Schumann redigirte neue Zeitschrift f\u00fcr Musik in oft h\u00f6chst  phantastischen Aufs\u00e4tzen dagegen Opposizion machte. Als Schumann reifer  ward, wurde er besonnener. Er begriff, da\u00df der Geist nicht erst n\u00f6thig  hat, Purzelb\u00e4ume zu machen, um sich als Geist zu legitimiren, da\u00df die  Sch\u00f6nheit dadurch nicht sch\u00f6ner wird, wenn sie grimassirt, da\u00df es keine  gute Taktik ist, sich um der Originalit\u00e4t willen auf den Kopf zu  stellen, weil unsere Alten einfach und nat\u00fcrlich auf den F\u00fc\u00dfen gestanden  haben. Der \u00fcbersch\u00e4umende Ton seiner Zeitschrift m\u00e4\u00dfigte und kl\u00e4rte  sich, die Masken seines \u201eFlorestan und Eusebius\u201c redeten seltener und  verstummten endlich ganz, und in seinen Komposizionen trat der reelle  Kern guter Musik, der hinter den absichtlichen Sonderbarkeiten seiner  Erstlingsperiode endlich denn doch unverkennbar lag, in ma\u00dfvoller  Sch\u00f6nheit, in gerundeter Form und in gesunder Ausdrucksweise zu Tage. So  in diesem Quintett, das den sch\u00f6nsten Hervorbringungen der Kammermusik  beizuz\u00e4hlen ist. Und steht es etwa darum an Poesie, an Geist, an  Schwung, an Phantasiereichthum zur\u00fcck, weil es in festgef\u00fcgten  \u00fcberschaulichen Formen verl\u00e4uft, weil sich Schumann darin nicht auf  Tiefsinnigkeiten einl\u00e4\u00dft, wo man vor lauter Tiefe auf keinen Grund mehr  k\u00f6mmt? Ich d\u00e4chte nicht! Dieser gespenstige Trauermarsch z. B. mit der  so dumpf und schauerlich herausklagenden Viola ist bei aller Einfachheit  so phantastisch wie m\u00f6glich, die herk\u00f6mmliche D\u00e4monen- und Geistermusik  ist dagegen Theaterspuk; es k\u00f6nnten einem diese Weisen wohl in einem  \u00e4ngstlichen Traume wieder in der Seele nachklingen. Dieses Scherzo  spr\u00fcht vor Feuer und Leben, ohne dem Rhythmus Arme und Beine  entzweizuschlagen. Und so weiter. Wir Leute aus der alten Schule haben  nun einmal den Aberglauben, da\u00df zu jeder Kunst, folglich auch zur Musik  Schulung und Zucht eben so geh\u00f6rt wie Geist, Phantasie und poetischer  Sinn. Ohne diese kriecht die Musik kl\u00e4glich und manieristisch in  abgen\u00fctzte Ausdrucksformen zur\u00fcck, ohne jene taumelt sie, mit dem Banner  des \u201eFortschrittes\u201c in der Hand einem vollkommenen Chaos entgegen.  Schumann hat sich gl\u00fccklicherweise noch zurechtgefunden. \u2013 M\u00f6ge G\u00f6the\u00b4s  Mephisto mit seinem Denkspruch vom Moste und vom Wein immer so recht  behalten!\u201c<br> <br> In dem oben zitierten Brief Smetanas an Ludev\u00edt Proch\u00e1zka erinnert sich  der Komponist noch zweiundzwanzig Jahre sp\u00e4ter der bitteren Erfahrung  dieser kritischen Ernte, die seinem Schmerzenskinde beschieden war: <br> <br> \u201eDer Erfolg \u2013 ein Mi\u00dferfolg. Dier Kritik verhielt sich durchwegs  ablehnend. Ulm verteidigte die Komposition, ohne sie zu loben, Ambros  und Tobisch setzten sie herunter. \u2013 Ein Jahr sp\u00e4ter spielten wir das  Trio bei mir Liszt vor, der mich umarmte und meine Frau zu dem Werke  begl\u00fcckw\u00fcnschte!\u201c<br> <br> Liszt, mit dem der junge Komponist seit seinem oftzitierten Bittbrief  vom M\u00e4rz 1848 in freundschaftlichen Beziehungen stand, hatte bei seinem  Pragaufenthalt im September 1856, w\u00e4hrend dessen er fast t\u00e4glich mit  Smetana zusammentraf, f\u00fcr das Trio allerdings nicht nur Lob, sondern  auch eine Reihe von Verbesserungsvorschl\u00e4gen. (Die Nachgeborenen m\u00f6gen  es ruhig bedauern, da\u00df Smetana als Ratgeber nicht einen in Fragen der  Kammermusik erfahreneren Ratgeber als Liszt zur Seite hatte&#8230;)  Jedenfalls hat Smetana, als er am 11. Oktober 1856, wenige Tage nach  Liszts Besuch, seine kr\u00e4nkelnde Frau mit \u017dofie, der letzten \u00fcberlebenden  ihrer vier T\u00f6chter, in Prag zur\u00fccklassend auf die Reise nach G\u00f6teborg  macht, auch das Manuskript des Trios mit den von Liszt gemachten  Anmerkungen im Gep\u00e4ck, und noch vor seiner ersten R\u00fcckkehr nach Prag  (24. Mai 1857) hat er eine Neufassung des Werkes erarbeitet, die er in  der darauffolgenden G\u00f6teborger Saison \u2013 diesmal haben ihn Frau und  Tochter begleitet \u2013 zusammen mit seinem Landsmann Josef \u00c8apek und dem  Deutschen August Mei\u00dfner ein erstes Mal auff\u00fchrt. In dieser neuen  Gestalt wird das Werk dann auch anl\u00e4\u00dflich von Smetanas n\u00e4chstem Besuch  bei Liszt in Weimar erklingen (Juni 1859) \u2013 dem alten Schmerz wird bis  dahin eine frische und noch tiefere Wunde hinzugef\u00fcgt worden sein: der  Tod seiner geliebten Frau Kate\u00f8ina im Alter von nur 32 Jahren (Dresden,  19. April 1859). <br> <br> Erst ein Vierteljahrhundert nach der Niederschrift des Trios findet  sich, nicht zuletzt dank der Vermittlung Ludev\u00edt Prich\u00e1zkas, ein  Verleger: am 31. August 1880 liefert der Bremer Verleger Hugo Pohle  (nachmals Schweers &amp; Haake) die ersten Exemplare des noch einmal  \u00fcberarbeiteten und nun die definitive Opusnummer 15 tragenden Werkes  aus; zu diesem Zeitpunkt hat sich der schwerkranke und v\u00f6llig ertaubte  Smetana schon lange auf seinen Landsitz Jabkenice zur\u00fcckgezogen, von wo  er wenige Wochen vor seinem Tode in die Landesirrenanstalt nach Prag  gebracht werden wird. <br> <br> Smetanas Landsmann Karl Kraus wird lakonisch befinden: \u201eSmetana wurde  gefoltert, bis er in Wahnsinn starb. Sein Verbrechen? Der Fortschritt.  Smetanas Leben war ein langsamer Hungertod. Als er es nicht h\u00f6ren  konnte, sicher nicht mehr h\u00f6ren konnte, nannte man ihn den Mozart  unserer Zeit. Wie das wohltut, wenn man schon zwischen jenen anderen  Brettern liegt, die nicht mehr die Welt bedeuten!\u201c<br> <br> Ob man nun im Zusammenhang mit der Musik \u00fcberhaupt von \u201eFortschritt\u201c  sprechen mag oder nicht \u2013 von der unerh\u00f6rten, wilden Klage der Sologeige  am Beginn des Trios bis zu dem nur mehr kurz \u00fcberschatteten  Auferstehungshymnus des Finales atmet alles an diesem Trio eine solche  Tiefe der Empfindung, eine so schonungslose Offenheit, eine alle  beschwichtigenden Konventionen weit hinter sich lassende  Folgerichtigkeit, da\u00df man den klugen Kunstrichtern gerne und kampflos  das Feld \u00fcberl\u00e4\u00dft. Freilich fordert das Werk mit seinen vielschichtigen  motivischen Bez\u00fcgen, die weit schwieriger zu entr\u00e4tseln sind, als Franz  Ulm mit seiner scharfsinnigen Bemerkung \u00fcber die \u201eAltermotive\u201c des  Mittelsatzes suggerieren m\u00f6chte, zu einer \u201eAnalyse\u201c heraus; jenseits der  f\u00fcr jeden h\u00f6rbaren id\u00e9e fixe, des alle S\u00e4tze einigenden, archetypischen  chromatischen Quintfalls (der im Mittelpunkt des St\u00fcckes im nackten  Einklang aller drei Instrumente best\u00fcrzend in Erscheinung tritt),  f\u00f6rdert ein solcher Versuch wohl in erster Linie Bauschutt zutage, der  f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Architektur durchaus entbehrlich ist. Da\u00df gerade  diese zun\u00e4chst so gro\u00dfe R\u00e4tsel aufgab, ist f\u00fcr den heutigen H\u00f6rer nur  schwer nachvollziehbar. Schon der er\u00f6ffnende Sonatensatz (Moderato  assai) hat geradezu bildhauerisch klare Konturen, und auch das  f\u00fcnfteilige Scherzo (Allegro, ma non agitato) mit den beiden Alternativi  (Trios) Andante (F-Dur) und Maestoso (Es-Dur), das von den sprechenden  und bildhaften Z\u00fcgen des verlorenen Kindes gepr\u00e4gt ist, enth\u00e4lt keine  Schwierigkeit f\u00fcr das formale Verst\u00e4ndnis. Formal am eigenwilligsten ist  wohl das Finale (Presto), und das hat seine guten Gr\u00fcnde. Smetana  greift hier n\u00e4mlich das Hauptthema des Schlu\u00dfsatzes seiner unter dem  unmittelbaren Eindruck des Prager Konzertes von Hector Berlioz (31. M\u00e4rz  1846) entstandenen G-moll-Sonate f\u00fcr Klavier solo auf, seines ersten  gro\u00dfformatigen Werkes, das sich der id\u00e9e fixe bedient; man hat in diesem  Thema Ankl\u00e4nge an das \u201eCymbalon\u201c-Seitenthema im Finalsatz von Schuberts  Es-Dur-Trio (op. 100, D 929) finden wollen, und die Verwandtschaft  beider Themen ist gar nicht zu leugnen. (Da\u00df Schuberts Trio, das damals  noch weit davon entfernt war, ein \u201eStandardwerk\u201c der  Kammermusikliteratur zu sein, zu Smetanas Repertoire geh\u00f6rte, ist  jedenfalls zweifelsfrei belegt.) Das Finale der Klaviersonate, dem das  Hauptthema entnommen ist, war ein breit ausgef\u00fchrtes Rondo; an dieser  Stelle des Trios h\u00e4tte eine analoge Gestaltung den dramaturgischen  Intentionen des Komponisten widersprochen, dessen Blick sich von der  Leiche des geliebten Kindes l\u00f6st und sich einer ihn in Begeisterung  entr\u00fcckenden Vision zuwendet, \u00fcber die nur mehr von ferne ein zaghafter  und zweifelnder irdischer Schatten f\u00e4llt. Smetana hat f\u00fcr die  Metamorphose des Rondos eine ebenso schlichte wie zwingende L\u00f6sung  gefunden: er reduziert die Rondoform auf die einfachste bithematische  Gestalt (ABABABA), modifiziert aber Gewicht und Ausdehnung der einzelnen  Abschnitte (unter anderem mithilfe agogischer Gestaltungsmittel) in so  ingeni\u00f6ser Weise, da\u00df der H\u00f6reindruck einer durchf\u00fchrungslosen  Sonatenform (ABAB) mit abschlie\u00dfendem Trauermarsch (Grave, Quasi Marcia,  A) entsteht, dem als Kr\u00f6nung die Auferstehungsvision (Tempo I, B) und  eine ganz knappe, schattenhafte Coda (A) angef\u00fcgt sind. Schubert und in  seiner Nachfolge Schumann haben solche individuellen Mischformen aus  Sonatensatz und Rondo immer wieder in ihren Schlu\u00dfs\u00e4tzen angewendet, und  wenn Smetana auf das Programm der Urauff\u00fchrung wirklich Einflu\u00df  genommen hat, ist die Wahl der Werke (auch jenseits des offensichtlichen  Ber\u00fchrungspunktes mit dem Schumannschen Trauermarsch) ein klares  Bekenntnis zu seinen musikalischen Wurzeln. Smetana zu einem Epigonen  Schumanns zu erkl\u00e4ren, wie das die Kritiker der Urauff\u00fchrung mit  verboser Altklugheit getan haben, l\u00e4\u00dft aber auf einen H\u00f6rdefekt  schlie\u00dfen, gegen den die Taubheit Smetanas ein nur geringes Gebrechen  war.<br><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\">\u00a9 by Claus-Christian Schuster<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bedrich Smetana * 02. M\u00e4rz 1824\u2020 12. Mai 1884 Trio g-moll op.15 Komponiert: Prag, September &#8211; 22. November 1855 Urauff\u00fchrung: Erstfassung: Prag, Convict-Saal, 3. Dezember 1855 Bedrich Smetana, Klavier Otto von K\u00f6nigsl\u00f6w (1824-1898), Violine Julius Goltermann (1823-1876), Violoncello Endfassung: G\u00f6teborg, 12. Februar 1858 Bedrich Smetana, Klavier Josef \u00c8apek (1824-1915), Violine August Mei\u00dfner (1833-1903), Violoncello Erstausgabe: [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":{"0":"post-587","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-klaviertrios-klavier-violine-und-violoncello","7":"entry"},"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.1","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/587","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=587"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/587\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":588,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/587\/revisions\/588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.altenbergtrio.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}